Basenji im Erzgebirge


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Rassebeschreibung




HERKUNFT

Der Basenji stammt aus Zentralafrika. Als Geschenk der Untertanen aus dem Gebiet der Nilquellen soll er vor 4000 Jahren in die Hände der ägyptischen Pharaonen gekommen sein. In Zentralafrika wurde er als Jagthund gezüchtet. Seine Zuchtgeschichte in Europa ist kurz. Sie begann erst 1937 in England. Wahrscheinlich gilt er deshalb als besonders gesund im Vergleich mit europäischen Rassen. Der Basenji ähnelt dem Spitz (ein Hund mit Spitzer Schnauze) und seine Wiederristhöhe beträgt 40-43 cm . Er ist ca 11 kg schwer. Das Haar ist kurz, glänzend, dicht und fein, in den Farben rein schwarz und weiss, rotbraun und weiss, schwarz - lohfarben und weiss mit lohfarbenen kleinen Abzeichen über den Augen, schwarz - lohfarben und weiß, gestromt mit schwarzen Streifen auf rotbraunem Grund. Vom Hals bis zur Brust befindet sich eine weiße Fläche. Die Rute sollte immer aufgedreht sein und am Ende eine weiße Spitze haben.Die Rasse überlebte den Fall der ägyptischen Zivilisation, weil sie in Zentralafrika erhalten wurde, wo sie für ihre Intelligenz, Jagdkraft und ihre Schnelligkeit sehr geschätzt waren. Sie wurden als Führer in Wäldern genutzt und waren ein Alarmsystem für sich annähernde, gefährliche Tiere. Der Basenji wurde 1934 nach Europa gebracht.Leider starben die meisten Hunde an Krankheiten und die Züchtung von Basenjis war bis ins 19. Jahrhundert nicht erfolgreich in Europa.Der Basenji hat zwei grundlegende Merkmale, die für wildlebende Hunde typisch sind: sie können sich nur einmal im Jahr fortpflanzen, meist im Herbst, und sie bellen nicht. Stattdessen glucksen, weinen und quietschen sie, und machen Geräusche wie ein jodeln oder ein "baroo", die nur ein Basenji machen kann. Daher haben sie den Ruf eines nicht bellenden Hundes.

Haltung
Diese Tiere sind ausgesprochen reinlich, riechen nicht, verlieren kaum Haare und verlangen nur sehr wenig Pflege. Da Basenjis relativ kälteempfindlich sind, sollten sie im Haus oder in der Wohnung gehalten werden. Die Hündinnen der Rasse werden nur einmal im Jahr läufig. Basenjis benötigen sehr viel Auslauf und Beschäftigung, vorallem wenn man den Basenji in der Stadt hält. Die Rasse verlangt dem Halter einiges an "Hundeverstand" ab. Ein Basenji ist nicht für Anfänger geeignet. Das Wesen dieser Rasse lässt sich am besten folgendermaßen beschreiben: Im gewohnten Umfeld (z.B. in der Wohnung) sind Basenjis grundsätzlich gelassen, verfolgen das Geschehen aber stets aufmerksam, um sofort auf dem Sprung zu sein, wenn sich etwas Interessantes ankündigt. Im Freien entfaltet sich ihr volles Temperament. Dann lieben sie es zu rennen und lassen sich kaum durch etwas von ihren aktuellen "Plänen" abhalten. Basenjis sind recht dickköpfig und versuchen meist ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu schieben. In jedem Fall gelingt die Erziehung nur auf der Basis einer ausgesprochen starken Vertrauensbeziehung zu seinem Menschen, sowie einer stabilen und klaren Rangordnung. Für die Erziehung muss man, besonders in den ersten Jahren, viel Zeit einplanen und sehr viel Geduld mitbringen.

Temperament
Der Basenji ist hoch intelligent, immer aufmerksam und lernt schnell. Er ist nicht schwer zu handhaben, wenn er von klein an erzogen wird. Diese Rasse kann Fremden gegenüber reserviert sein, aber ist sehr liebevoll zu seiner Familie und deshalb ein gutes Haustier.Sie sind normalerweise geduldig mit Kindern, wenn sie mit ihnen aufwachsen, aber sind am besten geeignet für ältere Kinder. Sie sind sehr lebhaft und lieben es zu spielen, rennen und klettern gerne und haben deshalb keine Schwierigkeiten über Drahtzäune zu kommen. Sie sind außerdem wissbegierig und anspruchsvoll, was ein richtiges Merkmal ihres Temperamentes ist. Dem Basenji kann leicht langweilig werden und er fängt an Dinge zu zerstören, wenn er allein gelassen wird und nicht gut erzogen ist. Sie nagen gerne und sollten deshalb viele Spielsachen haben

Mrs. Elspet Ford, Züchterin ab 1961, die einige Zeit in Zambia Afrika lebte und Autorin des ausgezeichneten Basenji Buchs 'The complete Basenji' ist, kommt zu dem Schluss "entweder liebt man Basenjis auf Anhieb, oder man verabscheut sie. Es gibt keinen Mittelweg. Wer den Wunsch hat, mit einem Basenji für mehr als 12 Jahre zusammenleben zu wollen, sollte zur ersten Kategorie gehören. Basenjis sind unabhängige Individualisten, liebenswert, spielerisch, originell, intelligent und manchmal stur und ungezogen. Mit diesen Eigenschaften des Basenji, muss man sich sicher sein, leben zu können."

Wissenswertes
Basenjis sind selbstständig handelnde, intelligente Hunde. Diese Selbstständigkeit sicherte ihnen Jahrtausende lang das Überleben neben den Mensche. Folgsam sind sie, wenn es in ihr Verhaltensschema passt. Basenjis lernen sehr schnell was wir wollen, tun dann aber oft das, was sie wollen. Nehmen Sie es humorvoll und ärgern Sie sich nicht darüber.Basenjis sind enorm freiheitsliebend: deshalb nutzen sie jede Situation für eigenes Handeln, um zu entlaufen und irgendetwas zu jagen, denn ihre Lieblingsbeschäftigungen sind das Jagen und Zerkleinern von Gegenständen, d.h. „Beute“ machen. Straft man sie deshalb, sind sie nachtragend, denn Beute machen ist in ihrem Naturell festgelegt. Basenjis wollen alles in ihrer Umgebung kontrollieren, sie finden immer etwas von Interesse, deshalb sollte man Wertvolles in ihrer Umgebung schützen, ganz besonders Essbares. Für einen Basenji ist fast alles essbar und gehört sofort in seinen Bauch. Es wird nichts für die Zukunft versteckt, denn Vorratshaltung kennt er nicht.Basenjis sind sehr aktive Hunde und brauchen viel Bewegung danach sind sie müde und ein „braver“ Basenji. Werden sie zu sehr gedrillt, können sie unfolgsam und zerstörerisch werden. Aber wenn sie überhaupt nicht gefordert werden, hat das die gleichen Folgen, d.h. diese intelligenten Hunde brauchen Anregungen zum Lernen. Zeitmangel oder unsere eigene Ungeduld können ein Fehlverhalten provozieren.Sie toben gern herum, auch im Schnee, aber kalter Regen, Hagel, starker Wind und Frost sind für fast jeden Basenji sehr unangenehm. Bei starkem Frost brauchen sie Pfotenschutz z.B. Hirschtalg zum einreiben, und ältere Hunde einen Mantel. Sie liegen gern in der Sonne und an warmen Plätzen, z. B. an der Heizung. „Sie schlafen fester als andere Hunde" ( nach Prof. Randy Altmann Observations: Basenji Brain, Basenji Behavior ), deshalb halten Sie bitte Abstand, bis er wach geworden ist. Ein altes Sprichwort sagt: Wecke keine schlafenden Hunde











Quelle:u.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Hunderasse

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